Datendurchsatz ohne Abstriche.

 Bis noch vor kurzem waren Wireless-LAN-Systeme, die dem IEEE 802.11 Standard entsprachen und mit einer Geschwindigkeit von 2 Mbps auskommen mussten, die Regel. Nun sind Lösungen verfügbar, die Datendurchsätze von bis zu 11 Mbps ermöglichen. (IEEE 802.11b resp. künftig IEEE 802.11HR) Damit sind gegenüber einem 10Base-T Ethernet in Bezug aud den Durchsatz kaum Abstriche in Kauf zu nehmen. Bekannte Namen wie etwa 3Com, Nokia, Dell und Compaq stehen hinter diesem Standard und treiben die Implementierung voran.

Benötigt werden Basisstationen (Access Points), die PC- oder Notebook-Clients im Umkreis von 50 bis 600 m bedienen (Preise pro Stück von ca. 1'500.- bis 5'000.-, je nach Einsatzzweck mit Verschlüsselung, diversen Netzwerkprotokollen usw.) sowie Funkadapter für PC und Notebook (Preise pro Stück von ca. 220.- bis 1'350.-). Müssen grössere Distanzen (bis ca. 6 km) überbrückt werden, sind Point-to-Point Basisstationen einzusetzen (Preise pro Stück von ca. 3'300.- bis 8'000.-).

Im Herbst 99 haben sich Bosch, Dell, Ericsson, Nokia, Telia und Texas Instruments unter dem Namen HyperLAN 2 Global Forum (H2GF) zusammengeschlossen und sind daran die drahtlose Vernetzung der Zukunft zu entwickeln. Die Verbindung soll dereinst über das 5-GHz Band erfolgen und die Übertragung diverser Formate, wie etwa IP-Pakete, Ethernet-Frames oder ATM-Zellen ermöglichen. Der maximale Datendurchsatz wird infolge physikalischer Grenzen bei 54 Mbps liegen, wobei erste Systeme mit 25 Mbps auf Layer 3 kommunizieren werden.

Der Trend zur drahtlosen Vernetzung hat soeben begonnen. --
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