Was ist optische Freiraumübertragung?

Während hochfrequente Mikrowellen-Richtfunksysteme seit Jahrzehnten im Einsatz sind, war bis vor einigen Jahren der Begriff und die Technik der "Optischen Freiraumübertragung" noch weitgehend unbekannt.

In den letzten Jahrzehnten haben sich die Voraussetzungen für die Nutzung des Lichts als Informationsmedium gravierend verbessert. Fortschritte in der Lasertechnologie, bei der Herstellung hochwertiger Bauelemente, in der digitalen Signalverarbeitung und bei der Erforschung der Eigenschaften des Lichts und der Atmosphäre brachten bisher ungeahnte neue Einsatzmöglichkeiten.

Optische Freiraum-Übertragungsysteme realisieren genaugenommen eine drahtlose Verbindung durch die Atmosphäre mittels Licht. Sie ermöglicht eine protokolltransparente Übertragung, unabhängig von der eigenen Netzstruktur. Nicht sichtbare und ungefährliche infrarote Strahlung dient dabei als Trägermedium.

So können z.B. zwei Unternehmensstandorte, zwischen denen eine Sichtverbindung besteht schnell, kostengünstig, zuverlässig und unbürokratisch vernetzt werden. Auch für kurzfristige Interimslösungen und Zweitwegeführungen bieten sich diese Systeme ideal an.

Die Distanzen zwischen beiden Standorten sollten, um höchste Verfügbarkeit zu garantieren, nicht mehr als vier Kilometer betragen. Die Bandbreiten orientieren sich an der vorhandenen Infrastruktur und reichen in Abstufungen von 2 bis 20 Mbit/s sowie von 20 bis 155 Mbit/s.
 

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